raum

da war dein arm, der meinen körper mit deinem schutz umhüllte

und dein wesen, das das wesen meiner seele mit blühender wärme befüllte;

könnt’ ich doch mein vertrauen auf dich bauen, statt alte enttäuschungen abzutauen,

ich wär’ der reichste mensch, wenn du das selbe könntest.

wie die zeit nicht vergeht, wenn die welt sich allein um einen selber dreht,

bloß ich würd’ die zeit laufen lassen, denn im verlaufen wären wir nie allein zu fassen in diesen finstr’en menschenmassen.

doch wenn nicht hier, dann sind wir nicht im jetzt vereint,

sondern an einem and’ren ort, nämlich dort wo kein wort jemals bedeutung hat,

wo blicke ganze bände erzählen, ohne den wahren ausdruck zu verfehlen,

wo berührungen mehr sind als eintagsfliegen-verführungen.

und glaubte ich mit diesen keine-reimen könnt’ ich was zusammenleimen,

dann wäre ich bloß noch am keine-reime auserkeimen;

doch vorbei ist die schöne zeit, die liebevolle zeit der zweisamkeit,

denn ausgeflogen ist der schmetterling und die katze aus dem sack

und bei der nächsten party wird abermals die bude abgekackt,

ohne geräusch und ohne sinn,, immer mittendrin statt nur dabei,

so läuft das leben als weltensammlerei.

nun lebe wohl und auf ein neues wiedersehen, wiedererleben und wiederverstehen, in der unendlichkeit,

denn in der unendlichkeit ist für parallelen der nächste schnittpunkt nicht mehr weit.