schäumend

mein körper, der sich nach dir sehnt,

nährt den geist, der dich irritiert ablehnt,

doch die spannung, die dabei ensteht,

gleicht dem wellengang, der geht –

hoch und nieder,

eine erregung bleibt über.

unsere magie, die sich spinnt,

wenn das salzige wasser ans ufer anrinnt,

spült immer wieder neue bilder an den strand,

hoch und nieder, der geist staunt – interessant –

und gibt sich hin der hand, die nach ihm greift,

bis er selbst ins land der phantasie abschweift.

dort, wo wir einander begegnen

und wie wellen gemeinsam bewegen,

wie muster, die ineinandergleiten

und formen, die sich engen und weiten,

ein zarter kuss, der mich wie ein gehauchter atem streichelt,

wie die feuchte zunge, die bergen und tälern schmeichelt,

so bist du spürbar da,

dringst tiefer ein als die idee von dir, die ich gebar,

bis wir aus dem rhythmischen fließen

auftauchen, ohne schäumend zu ergießen.