baumeln

wenn dich deine gedanken finden,

beginnen sich seile um seile zu winden,

riechst feucht die erde zu deinen füßen,

der ast emporgestreck, als würd’ er grüßen,

ein ruck, ein einsames blatt fällt hinab,

erschrocken den letzten zug geschnappt,

doch zitternd die beine zu zucken beginnen,

da krächzend angst und herzschlag ringen,

greifst strampelnd nach luft, schon ermüdet der arm,

rücken schweißkalt, bloß im schritt wird’s warm,

denn muskeln entspannen, alles fließt,

träge baumeln, umdrehen den spieß,

an dem soeben noch ein leben hing,

nun einer welt entkommen,

ohne bedeutung und sinn.